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Dissertationsprojekt

Organisationale Determinanten der Aktivierung und Lebensqualität über 80-jähriger Pflegeheimbewohner in Deutschland

Lebensqualität und Wohlbefinden eines Individuums werden durch zahlreiche Faktoren beeinflusst, die sich mit einer Heimübersiedlung ändern: u.a. durch das Wohnumfeld, den Erhalt der Selbstständigkeit und die soziale Einbindung. Der Einfluss organisationaler Determinanten auf die Lebensqualität Hochaltriger spielt dabei zusehends eine Rolle. Die geplante Doktorarbeit untersucht, wie sich Bewohneraktivierung und Personalverhältnisse in Pflegeeinrichtungen in Deutschland auf Mobilität, Selbstständigkeit und soziale Teilhabe sowie darüber auf die Lebensqualität der Bewohner auswirken.

Das Dissertationsvorhaben beinhaltet Auswertungen unterschiedlicher Datensätze (NRW80+ sowie inQS der Caritas Deutschland) und wird in Zusammenarbeit mit dem Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V. (DiCV Köln) durchgeführt. Das structural model of care related quality of life, das sowohl subjektive und objektive Lebensqualität, Pflegequalität als auch Managementqualität zueinander in Verbindung setzt, sowie das CHAPO-Modell und das Throughput-Modell werden als Rahmen genutzt.

Kurzbiografie

Melanie Zirves, M.A., M.Sc. studierte von 2010-2016 an der Universität zu Köln und der Sorbonne in Paris Philosophie sowie Deutsche Sprache und Literatur und von 2012-2018 an der Universität zu Köln Sozial- und Versorgungswissenschaften. Ihre Masterarbeit verfasste sie zum Thema „Patientenfehlsteuerung in der geriatrischen Rehabilitation in Baden-Württemberg aus Sicht stationärer Geriater“.

Melanie Zirves ist seit Februar 2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungskolleg GROW. Davor war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft (IMVR) in Köln. Sie ist ausgebildete Seniorencoachin und bietet einmal monatlich eine Diskussionsreihe zum Thema „Gutes Leben im Alter“ im Bürgerhaus Stollwerk an.